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internationale Bilanzen (IFRS oder US-GAAP)

  • Für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach IFRS (IAS 19) und US-GAAP (ASC 715) ist die Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method) anzuwenden.

  • Ausgewiesen wird der Barwert des zum Bewertungsstichtag erdienten Teils der Versorgungsverpflichtung unter IFRS(IAS 19) als Defined Benefit Obligation (DBO) bzw. unter US-GAAP (ASC 715) als Projected Benefit Obligation (PBO).

  • Für die Bewertung sind realistische und unvoreingenommene Bewertungsparameter zu wählen (Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, Zinssatz, Fluktuationsraten, Gehaltstrends, Rententrends,…).

  • Abweichungen zwischen der tatsächlichen und der erwarteten Entwicklung der Pensionsverpflichtungen und Auswirkungen von Änderungen der Berechnungsparameter führen zu versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten (actuarial gains and losses).

  • Nach IFRS(IAS 19) ist der laufende Dienstzeitaufwand (current service cost) der auf den Beginn des Geschäftsjahres ermittelte versicherungsmathematische Barwert der in diesem Geschäftsjahr planmäßig erdienten anteiligen Leistungen, wobei die Wertstellung regelmäßig zum Ende des Geschäftsjahres erfolgt. Gleichbedeutend ist der Service Cost unter US-GAAP (ASC 715).

  • Der Zinsaufwand (interest cost) wird auf die DBO bzw. die PBO am Geschäftsjahresanfang ermittelt. Zinsen auf den laufenden Dienstzeitaufwand werden grundsätzlich im Dienstzeitaufwand erfasst.
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